Abduhenendas Missratene Töchter

von Fritz von Herzmanovsky-Orlando.

„Aber Gnäherr, bewahren S‘ doch bitte Ihren fernöstlichen Gleichmut“, heißt es in „Abduhenendas missratene Töchter“. Das dürfte bei der Groteske von Herzmanovsky-Orlando nur chronisch Übelgelaunten gelingen.

Die Sängerin Christa Schwertsik, ihre wohlgeratenen Töchter Julia und Katharina Stemberger lassen quasi im Familienunternehmen den Irrwitz Kapriolen schlagen – nach dem Motto: „Was ein echtes Wienerkind is, nimmt’s auch mit einem siamesischen Zwilling auf!“ Was sich in der Komödie um Schönheiten und „fesche Missgeburten«, Käuze und Fabelwesen, angesiedelt in der imaginären Stadt der Porzellantürme, an Abstrusitäten abspielt, ist schier unbeschreiblich: So verlieben sich die beiden Hälften des Zwillings in Annerl vulgo „Antscherl“, ein als Kanari vermummtes geraubtes Wienerkind, während Speichellecker, Eunuchen, ein österreichisches Oberpolizeiorgan, Kunstfreunde und Hofschranzen im fernöstlichen Kakanien herumkobolzen.

Kurt Schwertsik hat den Schwank gespickt mit schräg arrangierten Musik-Montagen von Johann Strauß bis Offenbach, vom gepfiffenen »Vogerltanz“ bis Lehar, vom Kaiserlied bis zum hingeschmalzten „Lercherl von Hernals“.

Programmlänge: 80 Minuten, nicht variabel, Pause möglich.

ABDUHENENDAS MISSRATENE TÖCHTER

Die 
Groteske schlechthin!

von Fritz von Herzmanovsky-Orlando.

„Aber Gnäherr, bewahren S‘ doch bitte Ihren fernöstlichen Gleichmut“, heißt es in „Abduhenendas missratene Töchter“. Das dürfte bei der Groteske von Herzmanovsky-Orlando nur chronisch Übelgelaunten gelingen.

Die Sängerin Christa Schwertsik, ihre wohlgeratenen Töchter Julia und Katharina Stemberger lassen quasi im Familienunternehmen den Irrwitz Kapriolen schlagen – nach dem Motto: „Was ein echtes Wienerkind is, nimmt’s auch mit einem siamesischen Zwilling auf!“ Was sich in der Komödie um Schönheiten und „fesche Missgeburten«, Käuze und Fabelwesen, angesiedelt in der imaginären Stadt der Porzellantürme, an Abstrusitäten abspielt, ist schier unbeschreiblich: So verlieben sich die beiden Hälften des Zwillings in Annerl vulgo „Antscherl“, ein als Kanari vermummtes geraubtes Wienerkind, während Speichellecker, Eunuchen, ein österreichisches Oberpolizeiorgan, Kunstfreunde und Hofschranzen im fernöstlichen Kakanien herumkobolzen.

Kurt Schwertsik hat den Schwank gespickt mit schräg arrangierten Musik-Montagen von Johann Strauß bis Offenbach, vom gepfiffenen »Vogerltanz“ bis Lehar, vom Kaiserlied bis zum hingeschmalzten „Lercherl von Hernals“.

Programmlänge: 80 Minuten, nicht variabel, Pause möglich.

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